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Ärztliche Schweigepflicht

Die Schweigepflicht des Arztes dürfte so alt sein wie der Arztberuf selbst. Medizingeschichtlich erstmalig erwähnt wird die ärztliche Schweigepflicht wohl in indischen
Sanskritschriften um 800 v. Chr. Weltweit bekannt geworden ist die Verpflichtung für Ärzte zu schweigen im hippokratischen Eid der griechischen Medizin, dessen
Herkunft unbekannt ist, der aber ca. 2400 Jahre alt sein dürfte.

Unter Strafe gestellt wurde der Bruch der ärztlichen Schweigepflicht erstmalig im Preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794. Heute schützt § 203 Strafgesetzbuch
(StGB) vor der Verletzung von Privatgeheimnissen durch Ärzte und Angehörige anderer Berufsgruppen, die in einem besonderen Vertrauensverhältnis zum
Patienten/Kunden stehen. Mit Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Patientengeheimnis, das ihm anvertraut oder sonst bekannt
geworden ist, unbefugt offenbart. Der Arzt handelt nicht unbefugt, wenn sein Sprechen gerechtfertigt ist. Wichtig für den Arzt sind daher die vier Offenbarungsbefugnisse:


a) die Einwilligung des Patienten,

b) die mutmaßliche Einwilligung des Patienten,

c) die gesetzlichen Offenbarungspflichten und -rechte

d) das Offenbarungsrecht aufgrund des sog. rechtfertigenden Notstandes gemäß § 34 StGB

Auszug aus der einer Broschüre der Landesärztekammer Baden-Württemberg,

Letzte Änderung: Administrator am 01.11.2017 Erstellt: Dr. Olivieri am 18.12.2012